Zwiebel: vielseitige Putzknolle
Kennst du das auch? Zu Hause wartet viel auf dich, dass es zu putzen gilt und doch stehst du beim Einkaufen vor dem Regal mit Reinigern und weißt gar nicht wo du vor lauter Farbenpracht zuerst hinblicken sollst. Zudem noch der Hintergedanke, dass viel zu viele Putzmittel mit chemischen Stoffen versetzt sind, die ganz besonders Kindern und der Umwelt nicht wirklich gut tun. Aber zum Glück gibt es ja die Zwiebel. Ja, genau richtig gehört die Zwiebel und im folgenden erkläre ich dir wie genau du diese vielseitige Knolle einsetzen kannst.
Erst vor Kurzem hatte ich selbst das Problem, dass ich nicht recht wusste wie ich mein Fenster, welches zu einer Hauptstraße hinaus reicht, sauber bekommen sollte. Im Laufe der Zeit hatte sich dort ziemlich viel Ruß abgelagert und das sah mittlerweile alles andere als schön aus. Nach einigem Überlegen erinnerte ich mich dann an den Tipp meiner Großmutter: Einfach eine Zwiebel halbieren und damit über das verschmutzte Glas reiben. Und tatsächlich, durch die beißenden Schwefelverbindungen – das ist das was uns sonst immer die Tränen in die Augen treibt – löste sich der Schmutz relativ reicht. Es ist aber empfehlenswert, danach noch einmal mit einem sauberen, feuchten Tuch über die Scheibe zu gehen, um ein optimales Ergebnis zu erreichen.
Von meinen Fenstern ging ich, dann über nach draußen zu meinem Fahrrad, dass in den letzten verregneten Tagen viel mitmachen durfte. Einiges an Rost hatte sich angesetzt, was ich wie üblich mit einem Schwamm und einem einfachen Tuch so gut es ging entfernte. Doch was sollte ich nun mit dem Tuch machen? Nicht gerade schön anzusehen, jetzt da es ganz braun vom Rost war. Aber ehe ich recht verzagen konnte, dachte ich an die Zwiebel vom Fensterputzen. Die übrige Hälfte davon nutzte ich nun, um die Rostflecken auf dem Tuch mit dem Saft der Zwiebel zu beträufeln. Mindestens 24 Stunden lies ich das ganze einwirken und gab es danach einfach mit zur Wäsche. Danach war der Stoff fast wie neu.
Wie du siehst kann die Zwiebel mehr als man denkt und die Tipps aus Großmutters Zeiten scheinen auch nicht alle so veraltet wie viele glauben.